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Literatur auf dem Donaufest
Unser Literaturprogramm zum 11. Internationalen Donaufest in Ulm nimmt Bezug auf die 100 Jahre, die der Erste Weltkrieg zurückliegt. Wobei damals die Waffen in den östlichen Donauländern noch nicht wirklich schwiegen und die Verträge von Trianon und Sèvres erst 1920 den Frieden bringen sollten.
Ein Höhepunkt des Programms wird sicherlich die Lesung von Katja Riemann werden, die aus Stefan Zweigs „Die Welt von Gestern“ lesen wird. Dieser Blick zurück des großen Dichters ist gleichsam nach vorne gerichtet, da er ein großes Plädoyer für ein geeintes Europa ist. Mit Sofia Andruchowytsch und Bora Ćosić werden eine ukrainische Schriftstellerin und ein serbischer Autor auf das Donaufest kommen, deren Romane uns auch in jene Zeit zurückbringen. Den Abschluss bildet dann ein Podiumsgespräch, das sich mit dem Kriegsende befasst und sich die Frage stellt, ob dies wirklich Frieden brachte oder bereits neue Konflikte in sich barg.
Nicht vergessen wollen wir aber die „literarischen Absacker“, die diesmal jeweils um 23 Uhr im Künstlerhaus Ulm, Grüner Hof 5, stattfinden.





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Leipzig ist eine Buchmesse wert
Auch wenn die Medien und das Netz in der Nachmesseberichterstattung fast nur vom Schneechaos und dem Wintereinbruch berichteten oder sich auf die unsäglichen Rechts-Links-Debatten einließen, war die Messe doch wieder ein Ort des geistigen Austausches und auch visionärer Perspektiven für die Zukunft. Navid Kermani diskutierte mit dem ungarischen Autor Mircea Cărtărescu über die Ränder Europas und der Menschen, die dort leben. Überhaupt war Europa das große Thema, denn es war die einhellige Meinung aller politischen Podien, dass nur ein starkes und geeintes Europa die Mitgliedstaaten sicher durch die Wirrnisse des 21. Jahrhunderts lenken könne. Spannend, das Gespräch zwischen dem polnischen Kurator der Documenta 2017 Adam Szymczyk mit der konservativen Politikwissenschaftlerin Aleksandra Rybinska aus seinem Heimatland zu erleben, die konstruktiv über die derzeitigen Verhältnisse in Polen stritten. Der junge Zeitjournalist Mohamed Amjahid moderierte die Diskussionsrunden zum Thema Europa21 rhetorisch und sprachlich brillant und zeigte sich bestens informiert über die europäischen Verhältnisse.
Selbstverständlich konnte man während der Messe und dann natürlich abends, bis weit in die Nacht hinein, an vielen Orten und Bühnen der Stadt unter dem Motto „Leipzig liest“ Autoren mit ihren neuen Büchern live erleben. Die Nähe zu den Schriftstellern und zur Literatur macht die Stärke dieser Messe aus. Und wie meinte ein Moderator des „Blauen Sofas“, „bei dem Andrang muss man sich doch um das Lesen keine Sorgen machen“.
Wir warteten am Donnerstag gespannt auf die Preisverleihung der Leipziger Buchpreise. Und wir stellten stolz fest, dass die Preisträgerin für Belletristik, Esther Kinsky und der Sachbuchpreisträger Karl Schlögel schon in der Vergangenheit bei uns aus ihren Büchern gelesen haben. Der Autor Serhij Zhadan, dessen neuer hervorragender Roman „Internat“ den Übersetzerpreis erhielt, sollte im Ulmer Donauschwäbischen Zentralmuseum eine Woche später unser Gast sein. Was für eine schöne Bestätigung unserer buchhändlerischen Arbeit.
Man kann es nicht oft genug wiederholen, die Leipziger Buchmesse zu besuchen ist lohnend für jeden Besucher, der feststellen möchte, wie nah die Bücher noch immer am gesellschaftspolitischen Diskurs sind - und für Leseratten sowieso.
Thomas Mahr


Große Bücher zum kleinen Preis
Wir haben gründlich aufgeräumt und jede Menge Bücherschätze gefunden. Am Sonntag, 6. Mai findet in Langenau ein verkaufsoffener Sonntag von 12 bis 17 Uhr statt.
Wir werden einen großen Bücherflohmarkt aufbauen, der für Literaturliebhaber viele Entdeckungen bereithält. Doch das Angebot für den kleinen Geldbeutel beschränkt sich nicht nur auf Romane. Kinder- und Bilderbücher, schöne Bildbände, aber auch die breite Palette der Sachbücher werden im Freien zur Buchhandlung vor der Tür. Eine günstige Gelegenheit für Spezialisten, Rares und Kurioses zu entdecken, genauso aber die Chance, sich für den nächsten Urlaub einen Buchvorrat anzulegen.


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Denken hilft – Philosophie ohne Scheuklappen
Nach der großen Resonanz der Reihen „besser leben“ und „besser wählen“ sind wir mutig geworden und haben uns an „besser denken“ gewagt. Mit drei Philosophieveranstaltungen vor unser Publikum zu treten, erschien uns sehr spannend - aber auch wagemutig. Was für eine Freude, dass auch diesmal unser Konzept aufging und die Zuhörer in den Pfleghofsaal strömten.
Den Anfang machte Katharina Ceming, die mit ihrem Vortrag „Denken hilft“ die Tür für die Philosophie weit öffnete, da sie unterstrich, wie viel das Denken mit unserem Alltag zu tun hat. Wolfram Eilenberger wiederum erinnerte mit seinem bemerkenswerten Buch „Zeit der Zauberer“ an die Weimarer Republik, in der die Welt mit Erstaunen auf den Kosmos des Geistes, die Philosophie – in Deutschland blickte. Walter Benjamin, Ernst Cassirer, Martin Heidegger und Ludwig Wittgenstein mit ihrer freien Gedankenwelt prägen bis heute den intellektuellen Diskurs. Schön, wie uns der Autor erzählend an deren Leben teilhaben ließ. Philosophie auf der Höhe der Zeit vollführte dann zum Abschluss der Reihe Marcus Steinweg. Bar jeden Konzeptes ließ er seinen Gedanken freien Lauf und fesselte das Publikum, mal mit Philosophiegeschichte, mal mit deren Bezügen zur Gegenwart. Fasziniert lauscht man seinem Vortrag, der dann auch schon mal den Glauben an die Finanzwirtschaft mit Platon aus den Angeln hebt.

Veranstaltungsprogramm erstes Halbjahr 2018

Viel Vergnügen beim Blättern!

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Marketing und Buchhandel
Vortrag an der Uni Ulm am 18. Januar 2018


Wann hat man als Buchhändler schon einmal die Gelegenheit vor 80 Studenten der Wirtschaftswissenschaften über die Sorgen und Nöte unserer Branche zu sprechen? Ich habe die Einladung der Uni Ulm dazu genützt, und, wenn auch schon sehr früh am Morgen für einen spätlesenden Nachtmenschen, im Rahmen einer Ringvorlesung zum Thema Marketing im Buchhandel gesprochen. Es war erstaunlich, wie aufmerksam die Studenten ganz ohne PowerPoint zuhörten und anschließend eifrig mit mir diskutierten. Neben all den Besonderheiten unserer Branche, die es zu erläutern galt, habe ich natürlich eine Lanze für das Lesen von Büchern gebrochen. Ganz nebenbei wurde beim Erläutern des kulturellen Engagements unseres Unternehmens der Vortrag auch zu einem Rückblick von 34 Jahren eigener Buchhandlungsgeschichte.

Zum Vortrag >>

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Nur Mut
Ein Licht zwischen den Bäumen,
hell und strahlend,
gerade so, als wollte es der Finsternis
auf ewig trotzen.
Ein Gedanke zwischen Schweigen,
zum ersten Mal gedacht,
wird Ungeahntes bringen,
als ob ein neuer Tag erwacht.
Thomas Mahr

Unsere Neujahrswünsche verbinden wir mit dem Dank an unsere Kunden, die mit Ihrer Treue unser Haus der Bücher in Langenau mit Leben erfüllen. Wir wünschen Ihnen für 2018 Gesundheit und Frieden auf der Welt. Demut und Geduld als Vorsatz werden hilfreich sein in einer viel zu lauten Welt.

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Adventskalender



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Francfort en français

Über 1200 Neuübersetzungen aus dem Französischen, 120 Autoren aus unserem Nachbarland in Frankfurt zu Gast. Nach 1989 ist Frankreich zum zweiten Mal Gastland der Messe. Gerade rechtzeitig, denn der Zusammenhalt der Europäischen Union braucht die enge Bindung seiner beiden wichtigsten Mitglieder. Dass man die Geschichte und Literatur der „Grand Nation“ nicht an einem einzigen Abend abhandeln kann, versteht sich – stattdessen gab es eine persönliche Liebeserklärung, die Sie hier nachlesen können. Unsere Veranstaltung zum Gastland Frankreich war bestens besucht, wie die stimmungsvollen Bilder zeigen.

Veranstaltungsprogramm zweites Halbjahr 2017

Viel Vergnügen beim Blättern!

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Selvon „Die Taugenichtse“
Der Migrationsroman aus den Fünfzigern - endlich auf Deutsch. Es gibt ja die Tauben auf dem Dach, wenn der Wochenlohn nicht reicht. Überlebenskünstler aus der Karibik in London, die sich lebensfroh ständig neu erfinden.

Galeano „Frauen“
Ein Loblied auf die Frauen aus aller Welt. Was für ergreifende Miniaturen, die zeigen, wie viele großartige Frauen die Weltgeschichte vergessen hat.

Manuela di Franco „Der Himmel ist grün“
Überall wo Menschen sind, kann ein Reisender leben. Los geht es mit diesem abenteuerlichen Reiseroman durch den Balkan in die Türkei und weiter über den Iran und Pakistan nach Nepal. Was heute kaum mehr möglich ist, vor ein paar Jahren war es die Erfüllung eines Lebenstraums.

Yann Martel „Die hohen Berge Portugals“
Diesmal kein Schiffbruch mit Tiger, sondern eine Autofahrt um 1900. Was für eine Ausfahrt und was für ein unvermutetes Ende dieser Tour in die hohen Berge Portugals. Eine Reise mit vielen Hindernissen, doch wie heißt es so schön: „der Weg ist das Ziel“.

Tim Parks „Thomas & Mary“
Da war doch mal mehr, man nennt es auch Liebe. 30 Jahre Ehe - gehen wir mit dem Autor in diesem Roman langsam rückwärts, bevor wir bei wer macht den Abwasch und die Kühlschranktür ist schon wieder offen zu lange verweilen.


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Tee, Rosen und Radieschen mit Heidi Howcroft

Rosenumrankt genossen zahlreiche Zuhörerinnen das Plaudern und Fachsimpeln mit Heidi Howcroft, einer echten englischen Lady und einer der renommiertesten Gartenbuchexpertinnen Großbritanniens. Zu einer wahren Afternoon-Tea-Party wurde die Veranstaltung dank Rosensekt, Tee und Sandwiches. Ein wunderbarer Nachmittag – und vielleicht der Auftakt eines alljährlich wiederkehrenden Gartenbuch-Tags?





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Leipzig 2017 – wieder eine Messe wert
Kaum ein Aspekt der gegenwärtig so unsicher gewordenen weltpolitischen Lage, der auf der Leipziger Buchmesse nicht ein Diskussionsforum gefunden hätte. Die Lage in Europa, der Islam und die arabische Welt, der Krieg in der Ukraine und natürlich der Populismus mit seinen rechten Tendenzen, alles, wirklich alles, kam profund und kontrovers zur Sprache.
Und die Bücher? Die kamen nicht zu kurz. Es sind ja die Schriftsteller, die auf den vielen Podien saßen und sich in hochinteressanten Diskussion mit den brisanten Themen auseinandersetzten. Die Literatur scheint wieder politischer geworden zu sein und damit ist sie auch wieder ganz nah bei den Lesern, die von der Politik scheinbar keine Antwort auf ihre drängenden Fragen bekommen. Umso mehr steigt die Bedeutung der Literatur, die sich einmischt in die gesellschaftspolitischen Diskussionen. Natürlich ist die Buchmesse auch ein großes Fest und die Stadt Leipzig ist stolz darauf, in dieser Zeit der literarische Mittelpunkt Deutschland, ja sogar Europas, zu sein. Denn wenn die Tore der Messehallen schon längst geschlossen sind, geht es mitten in der Stadt erst richtig los. In allen Kulturhäusern und in den Cafés werden bis tief in die Nacht die Bücher weitergefeiert…
Am Messedonnerstag warten die angereisten Besucher gespannt auf die Verleihung der Leipziger Buchpreise in den Sparten Belletristik, Sachbuch und Übersetzung. Die Vorstellung der Kandidaten ist zwar etwas angegraut, die Freude der Gewinner dafür überschwänglich. In der Sparte Belletristik hat diese Jahr Natascha Wodin mit ihrem Roman „Sie kam aus Mariupol“ gewonnen. Verdient, denn ihr Roman über das Schicksal ihrer Mutter ist zugleich ein Blick auf einen vergessenen Ereignisstrom europäischer Ost-West-Geschichte.
Für alle leidenschaftlichen Bücherfreunde, die auch noch wissen möchten, wie es um unsere Welt steht, gibt es nur eins: Nächstes Jahr im März ein Messewiedersehen in Leipzig!
Thomas Mahr


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Schönes im Sortiment
Unsere ausgezeichnete Buchhandlung ist noch mehr als ein wohl ausgesuchtes Sortiment an Literatur: Für manche Besucher und vor allem Besucherinnen ist sie auch Augenschmaus & Sinneseindruck, bei manchen weckt sie Entdeckerlust & Begierden und manche haben einfach viel Spaß am Finden und Nachhause tragen.
Unsere Mitarbeiterinnen Angelika Dauter und Sandra Kohl-Blum sind auf den Messen unterwegs, um all diese schönen Dinge auszuwählen und nach Langenau zu bringen.

Veranstaltungsprogramm erstes Halbjahr 2017

Viel Vergnügen beim Blättern!

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Steve McCurry
„Lesen“

Eine Leidenschaft ohne Grenzen
140 Seiten
Prestel Verlag
29,95 Euro



Bleibt noch das Lesen
Ach, mit den Vorsätzen zum Jahreswechsel ist es immer so eine Sache: Endlich das Rauchen aufzugeben, vielleicht weniger Alkohol oder sich mehr Zeit für die Familie zu nehmen. Ganz mutig der Wunsch, das viel zu schnelle Hamsterrad der Zeit etwas langsamer drehen zu lassen, mehr Muse zu haben - für sich selbst. Dafür kann kein Arzt ein Rezept verschreiben, aber wir haben ein Heilmittel - die Welt der Bücher. Die beste Medizin, für das Bedürfnis zu entschleunigen, ist die unbeschwerte Lektüre. Kommen Sie zu uns und entdecken Sie die Welten zwischen zwei Buchdeckeln. Nicht nur, dass die Lektüre eines guten Buches zugleich entspannend und fesselnd sein kann, das Lesen fordert geradezu auf, den Alltag um sich herum zu vergessen, um mit dem Autor und seiner Geschichte, die er zu erzählen weiß, selbst auf neue Gedanken zu kommen.
Die Welt ist so laut geworden, so schnell mit Urteilen bei der Hand und dabei doch so oberflächlich, dass gründlichere Reflexion nottut. Gute Bücher sind auch ein Mittel gegen populistisches Gepolter und allzu platte Vorurteile in einer doch so komplizierten Welt.
Thomas Mahr

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Buchhandlungspreis 2016
Das Glücksgefühl lässt sich kaum beschreiben, das uns bei der Verleihung des diesjährigen Deutschen Buchhandlungspreises erfasst hat, als wir realisierten, dass wir zu den 8 besten deutschen Buchhandlungen zählen. Diese großartige Auszeichnung ist eine Bestätigung unseres Engagements und gleichzeitig ein Ansporn, uns weiter für die Sache der Bücher einzusetzen. Die ausgezeichnete Autorin Jenny Erpenbeck hat bei ihrer Laudatio über unsere Buchhandlung unser Wirken so wunderbar beschrieben, dass wir sehr stolz sein dürfen. Ihr Rückblick hat deutlich gemacht, was wir in den letzten 32 Jahren auf die Beine gestellt haben. Möglich war dies nur durch den unermüdlichen und kreativen Einsatz unseres gesamten Teams. Danke!

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Mit Seebären auf Du und Du
Vermeintlich ein Kontrast, wenn sich vier Frauen – Buchhändlerinnen – mit dem rauen Alltag des Lebens auf hoher See beschäftigen. Doch der Mehr-Meer-Abend eines Teils der weiblichen Besatzung unseres Bücherschiffes zeichnete sich durch profunde Kenntnis des Lebens der vorgestellten schreibenden Seefahrer aus. Mehr noch, der kurzweilige Abend versprühte eine wahre Lesefreude mit der Melvilles „Moby Dick“, Stevensons „Schatzinsel“ und Conrads „Lord Jim“ vorgestellt wurden. Am liebsten hätte manch Zuhörer gleich zu Hause die Leinen losgemacht, um diese Klassiker auf ein Neues zu ergründen. Die Veranstaltung gab aber auch Anlass, so manche Neuentdeckung zu machen. So zählt Rudyard Kipling, bekannt durch das berühmte Dschungelbuch, mit seinem Roman „Über Bord“ auch zu den Vertretern der Literatur des Seemannsgarns. Zwischen den einzelnen Gängen der Autorenlese wurden, sehr zum Genuss des Publikums, Kostproben aus dem wunderbaren Buch „Die Inseln auf denen ich strande“ gereicht.

Ein Sommer in Ligurien Zwei Paare - und die Liebe auf Abwegen

Mit Hemingway am Strand Herzzerreißend für seine Frauen - ein Glück für die Leserinnen

Eine Reise ins Ungewisse mit Alligator auf dem Rücksitz und glücklichem Ausgang

Welche Wiederentdeckung! Leidenschaft im afrikanischen Dschungel - Begierden in der Urwaldhitze

Kindheit, Sommer, eine kroatische Insel und eine Großmutter - eine ganz besondere

Leipziger Buchmesse 2016
Europa 21, so lautete das Thema der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Was für ein Wahlspruch im krisengeschüttelten Europa und angesichts der vielen Menschen, die an der Pforte zu uns überdeutlich klopfen. Doch die Stimmung war keineswegs getrübt und in all den vielen Diskussionen wurde sehr kompetent und kontrovers diskutiert. Der Balkan, schon immer ein Schwerpunkt der Messe, ist aber viel mehr als nur diese Route, die durch unsere Medien geistert. Schon lange haben die Besucher keine solche Messe mehr erlebt, in der die politische Auseinandersetzung so sehr im Vordergrund stand. Schriftsteller, Wissenschaftler und Politiker, alle suchen Antworten, auf die komplexen Fragen der Zeit. Doch die Literatur kam nicht zu kurz. Auf dem blauen Sofa, bei arte und 3sat reichten sich die Autoren im Halbstundentakt die Hand. Bei so vielen guten Neuerscheinungen muss es uns Buchhändlern nicht bange werden, dass der Lesestoff ausgeht. Die Messestadt wurde ihrem Wahlspruch „Leipzig liest“ wieder mehr als gerecht. Denn wenn die Messe Tore schließen, geht es weiter bis spät in die Nacht, mit Lesungen und Vorträgen verteilt auf die ganze Stadt.





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Welch ein Ansturm
Der Pfleghof reichte bei weitem nicht aus, den Andrang des Publikums zu bewältigen, angesichts all der Zuhörer, die zur Premierenlesung von Marga Storer kommen wollten. Davon ließ sich die 93jährige Autorin aber nicht aus der Ruhe bringen. Schlagfertig beantwortete sie nach dessen Einführung die Fragen des Buchhändlers und ging dann zur Lesung über. Wie ein Profi modulierte sie dabei ihre Stimme, gab den Zuhörern die nötigen Pausen zum Lachen und war am Ende bereit, noch eine Zugabe zu lesen. Endlos war dann die Schlange der Besucher am Tisch der Autorin, um sich die Kindheitserinnerungen signieren zu lassen. Geduldig nahm sie die Glückwünsche entgegen und hatte für jeden ein offenes Ohr und einen passenden Satz parat. Was für ein Glücksfall, dass sich Marga Storer an ihren Schreibtisch gesetzt und all die amüsanten Geschichten ihrer Kindheit aufgeschrieben hat.



Marga Storer
„Lang, lang ist es her ..“

Glückliche Kindertage
114 Seiten
Helmut Schlaiß Verlag
17,90 Euro

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Ach ja, die Liebe in den 70ern, herzlich komisch erzählt.

Salzige Luft, weiter, blauer Himmel - es ist Sommer!

Das Mittelmeer ein Füllhorn an Geschichte(n).

Drei gebrechliche Senioren - im Jaguar - Urlaub in Nizza.

Istanbul zur Glanzzeit des Osmanischen Reichs entdecken.




Verena Müller und Manfred Gaida
„Orte der Einkehr“

Fotobildband
144 Seiten mit 104 Fotos
Wasmuth Verlag
29,80 Euro


Das Kloster in Wettenhausen - ein Ort der Einkehr
Rechtzeitig zum 150jährigen Jubiläum der Dominikanerinnen des Klosters in Wettenhausen ist jetzt ein eindrucksvoller Bildband erschienen. Allein schon wegen der fotografischen und künstlerischen Qualität wäre er hervorzuheben. Dass das schöne Buch aber auf unsere Startseite kommt, hat auch andere Gründe. Die beiden Fotografen Verena Müller und Manfred Gaida wohnen in Langenau und haben durch mich das bayrische Kloster lieben gelernt. Als Buchhändler bin ich natürlich glücklich, mit meinen Bildinterpretationen einen kleinen Teil zum Gelingen des Buches beigetragen zu haben. Bewegend und authentisch sind die Lebensgeschichten der Schwestern, deren Texte das Fotobuch bereichern. Das Kloster in Wettenhausen - wahrlich ein Ort der Einkehr - der aus der Zeit gefallen zu sein scheint und um seine Zukunft bangt. Sie können hier meine Rede zur Vernissage anlässlich der Ausstellung der Bilder im Schulmuseum Ichenhausen nachlesen.

Leipziger Buchmesse 2015
Wenn Leipzig seine Messe Tore für die Bücher öffnet, strömen die Leser. Sie tun dies aus gutem Grunde. Diese Buchmesse kümmert sich weniger um das Business der Verlage und Buchhändler, sondern viel mehr um die Förderung des Lesens. Sie ist gleichzeitig ein Fest der Bücher und eine Denkfabrik für alle, die über ihren Tellerrand schauen wollen. Großer Andrang herrschte vor dem Blauen Sofa des ZDF auf dem die Autoren mit ihren neuen Büchern im Halbstundentakt zu Wort kamen. Nicht nur im „Café Europa“ fanden Diskussionen mit verschiedenen Podien statt. In diesem Jahr standen anlässlich eines Jubiläums die deutsch-israelischen Beziehungen im Mittelpunkt. Wie jedes Jahr informierte die Messe mit zahlreichen Veranstaltungen über Osteuropa. Dabei konnte das interessierte Publikum deutlich merken, wie die Literatur – das Buch – noch immer das Leitmedium im gesellschaftspolitischen Diskurs ist. Das Motto „Leipzig liest“ kommt nicht von ungefähr, denn wenn die Messe Tore längst schon geschlossen haben, können die Besucher in der Stadt in Kultureinrichtungen, in Kneipen und an den ungewöhnlichsten Orten bis tief in die Nacht Autoren und Literatur hautnah erleben.





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