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Um wieviel selbstsicherer und in Aufbruchsstimmung war die Welt, als die großen Existenzialisten Sarte, Camus und Beauvoir in ihren Pariser Lieblingscafés saßen und beim Aprikosencocktail über Gott und die Welt diskutierten. Sarah Bakewell gelingt es, mit ihrem Buch jene Zeit wieder lebendig werden zu lassen, in der die Philosophen jeden aufforderten, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Autorin, selbst Philosophin, erzählt in ihrem Buch das Leben aller Protagonisten jenes Denkens von der Selbstverantwortung nach. Dies unternimmt sie mit solch einer Leichtigkeit, dass man als Leser am liebsten aufbrechen würde. Man möchte eines jener Cafés in Paris wiederfinden, um dem Populismus und der Angstmacherei der Gegenwart die Freiheit des Seins entgegenzuhalten.

Sarah Bakewell
„Das Café der Existenzialisten“

Freiheit, Sein und Aprikosencocktails
448 Seiten
Beck Verlag
24,95 Euro