Istanbul zwischen Orient und Okzident
Was für ein Unterfangen, eine Biografie über Istanbul zu schreiben. Dafür braucht man schon mindestens 900 Seiten. Dass dabei aber an keiner Stelle Langeweile aufkommt, liegt daran, dass die englische Historikerin Bettany Hughes sich auf die Menschen, die dort seit Jahrtausenden schon gelebt haben, konzentriert und auf den Knotenpunkt zwischen Orient und Okzident, sowie auf die Schnittfläche zwischen Traditionellem und Modernem. Eine Weltstadt eben mit einer langen und reichen Geschichte. Man könnte dieses fabelhafte Geschichtsbuch auch zur schönsten und fundiertesten Liebeserklärung an die Stadt am Bosporus erklären.

Bettany Hughes
„Istanbul“

Die Biographie einer Weltstadt
940 Seiten
Klett-Cotta
35,- Euro