Amerikanische Geschichte, mal ganz anders!
Magische Momente, wenn sich eins zum anderen fügt, wenn sich auf der inneren Landkarte auf einmal neue Verknüpfungen auftun. Genau das gelingt Rachel Cohen in „Verwobene Lebenswege“. Die Autorin berichtet über die unterschiedlichsten Begegnungen, Anekdoten und Schicksale amerikanischer Schriftstellerbiografien zwischen 1854 und 1967. In 36 kurzweiligen Kapiteln ermöglicht sie immer wieder überraschende Einblicke in die amerikanische Kulturgeschichte. Ob es um intensive Freundschaften wie zwischen Elizabeth Bishop und Marianne Moore geht oder um zufällige Begegnungen in einer Redaktion oder an der Bar: Überall werden Verhältnisse sichtbar, die von einem regen geistigen Austausch bestimmt waren. Viele der behandelten Personen, auch hierzulande berühmt, enthüllen unerwartete Seiten.

Rachel Cohen
„Verwobene Lebenswege“

504 Seiten
Piet Meyer Verlag
28,- Euro