Wer‘s glaubt, wird selig
Sommerurlaub mit den Eltern in den Bergen. Abenteuer pur auf der Alp, wo man bei Glück sogar die Murmeltiere sehen kann. Und dann das: Es ist das Jahr des Kometen und plötzlich reisen die Kinder durch ein Zeitloch nach Bethlehem, just als das Christkind geboren wird, denn damals erschien eben dieser Komet auch am Himmel.
Solch eine phantasievolle Geschichte kann doch nur dem grandiosen Schweizer Erzähler Franz Hohler einfallen. Jona und Mona begegnen mitten in der Wüste einem Paar auf der Suche nach einer Herberge, denn bei der Frau kündigt sich die Geburt an. Ohne zu wissen, wem die beiden da helfen, machen sie sich gemeinsam auf die Suche und finden einen Stall.
Hohler erzählt so raffiniert in naiv kindlichem Ton die Weihnachtsgeschichte völlig neu. Dabei wird Gegenwärtiges mit der Weihnachtsgeschichte verknüpft, Phantastisches plötzlich real. Das kann nur ein Franz Hohler, mit dem Unmöglichen so umzugehen, dass es glaubhaft wird. Passend zum Text sind die gelungenen, farbigen Illustrationen von Kathrin Schärer.

Franz Hohler
„Die Nacht des Kometen“

128 Seiten
Hanser Verlag
14,90 Euro