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Tobias Roth (Hrsg.)
„Welt der Renaissance“

640 Seiten
Galiani Verlag
89,- Euro


Welt der Renaissance
Am Anfang steht der erschütternde Bericht über die Pest in Florenz 1348, der ein Drittel der Bevölkerung zum Opfer fiel. Überlebt zu haben ist der euphorische Auftakt für die folgenden 200 Jahre, in denen sich die italienische Renaissance in all ihrer Vielseitigkeit zeigt. Der Band stellt uns 68 Menschen aus dieser Zeit vor, einleitend eine kurze Biografie und anschließend eine Kostprobe des literarischen Schaffens. Petrarca dichtet über Laura, Enea Silvio Piccolomini sehnt sich zurück zur Natur, Machiavelli schreibt nicht nur über Politik, Baldessare Castiglione verfasst sein Benimmbuch über den Hofmann, Amerigo Vespucci berichtet von fernen Ländern, Raffael denkt über Denkmalschutz nach, Leon Batista Alberti über Architektur, Aldo Manuzio druckt seine ersten Wunderwerke. Es sind aber die vielen unbekannten Autoren, hier zum ersten Mal ins Deutsche übertragen, die das Buch so unterhaltsam machen, es gibt viel Kurioses zu entdecken. Das Buch ist reich illustriert und gibt eine Ahnung davon, wie prachtvoll und schön Bücher zu dieser Zeit ausgesehen haben.

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