Adventskalender


! An den Adventssamstagen haben wir für Sie bis 16 Uhr geöffnet !

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Buchhandlungspreis 2016
Das Glücksgefühl lässt sich kaum beschreiben, das uns bei der Verleihung des diesjährigen Deutschen Buchhandlungspreises erfasst hat, als wir realisierten, dass wir zu den 8 besten deutschen Buchhandlungen zählen. Diese großartige Auszeichnung ist eine Bestätigung unseres Engagements und gleichzeitig ein Ansporn, uns weiter für die Sache der Bücher einzusetzen. Die ausgezeichnete Autorin Jenny Erpenbeck hat bei ihrer Laudatio über unsere Buchhandlung unser Wirken so wunderbar beschrieben, dass wir sehr stolz sein dürfen. Ihr Rückblick hat deutlich gemacht, was wir in den letzten 32 Jahren auf die Beine gestellt haben. Möglich war dies nur durch den unermüdlichen und kreativen Einsatz unseres gesamten Teams. Danke!

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Mit Seebären auf Du und Du
Vermeintlich ein Kontrast, wenn sich vier Frauen – Buchhändlerinnen – mit dem rauen Alltag des Lebens auf hoher See beschäftigen. Doch der Mehr-Meer-Abend eines Teils der weiblichen Besatzung unseres Bücherschiffes zeichnete sich durch profunde Kenntnis des Lebens der vorgestellten schreibenden Seefahrer aus. Mehr noch, der kurzweilige Abend versprühte eine wahre Lesefreude mit der Melvilles „Moby Dick“, Stevensons „Schatzinsel“ und Conrads „Lord Jim“ vorgestellt wurden. Am liebsten hätte manch Zuhörer gleich zu Hause die Leinen losgemacht, um diese Klassiker auf ein Neues zu ergründen. Die Veranstaltung gab aber auch Anlass, so manche Neuentdeckung zu machen. So zählt Rudyard Kipling, bekannt durch das berühmte Dschungelbuch, mit seinem Roman „Über Bord“ auch zu den Vertretern der Literatur des Seemannsgarns. Zwischen den einzelnen Gängen der Autorenlese wurden, sehr zum Genuss des Publikums, Kostproben aus dem wunderbaren Buch „Die Inseln auf denen ich strande“ gereicht.

Ein Sommer in Ligurien Zwei Paare - und die Liebe auf Abwegen

Mit Hemingway am Strand Herzzerreißend für seine Frauen - ein Glück für die Leserinnen

Eine Reise ins Ungewisse mit Alligator auf dem Rücksitz und glücklichem Ausgang

Welche Wiederentdeckung! Leidenschaft im afrikanischen Dschungel - Begierden in der Urwaldhitze

Kindheit, Sommer, eine kroatische Insel und eine Großmutter - eine ganz besondere

Leipziger Buchmesse 2016
Europa 21, so lautete das Thema der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Was für ein Wahlspruch im krisengeschüttelten Europa und angesichts der vielen Menschen, die an der Pforte zu uns überdeutlich klopfen. Doch die Stimmung war keineswegs getrübt und in all den vielen Diskussionen wurde sehr kompetent und kontrovers diskutiert. Der Balkan, schon immer ein Schwerpunkt der Messe, ist aber viel mehr als nur diese Route, die durch unsere Medien geistert. Schon lange haben die Besucher keine solche Messe mehr erlebt, in der die politische Auseinandersetzung so sehr im Vordergrund stand. Schriftsteller, Wissenschaftler und Politiker, alle suchen Antworten, auf die komplexen Fragen der Zeit. Doch die Literatur kam nicht zu kurz. Auf dem blauen Sofa, bei arte und 3sat reichten sich die Autoren im Halbstundentakt die Hand. Bei so vielen guten Neuerscheinungen muss es uns Buchhändlern nicht bange werden, dass der Lesestoff ausgeht. Die Messestadt wurde ihrem Wahlspruch „Leipzig liest“ wieder mehr als gerecht. Denn wenn die Messe Tore schließen, geht es weiter bis spät in die Nacht, mit Lesungen und Vorträgen verteilt auf die ganze Stadt.

Mahr's Messebericht >

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Welch ein Ansturm
Der Pfleghof reichte bei weitem nicht aus, den Andrang des Publikums zu bewältigen, angesichts all der Zuhörer, die zur Premierenlesung von Marga Storer kommen wollten. Davon ließ sich die 93jährige Autorin aber nicht aus der Ruhe bringen. Schlagfertig beantwortete sie nach dessen Einführung die Fragen des Buchhändlers und ging dann zur Lesung über. Wie ein Profi modulierte sie dabei ihre Stimme, gab den Zuhörern die nötigen Pausen zum Lachen und war am Ende bereit, noch eine Zugabe zu lesen. Endlos war dann die Schlange der Besucher am Tisch der Autorin, um sich die Kindheitserinnerungen signieren zu lassen. Geduldig nahm sie die Glückwünsche entgegen und hatte für jeden ein offenes Ohr und einen passenden Satz parat. Was für ein Glücksfall, dass sich Marga Storer an ihren Schreibtisch gesetzt und all die amüsanten Geschichten ihrer Kindheit aufgeschrieben hat.


Marga Storer
„Lang, lang ist es her ..“

Glückliche Kindertage
114 Seiten
Helmut Schlaiß Verlag
17,90 Euro

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Ach ja, die Liebe in den 70ern, herzlich komisch erzählt.

Salzige Luft, weiter, blauer Himmel - es ist Sommer!

Das Mittelmeer ein Füllhorn an Geschichte(n).

Drei gebrechliche Senioren - im Jaguar - Urlaub in Nizza.

Istanbul zur Glanzzeit des Osmanischen Reichs entdecken.

Das Kloster in Wettenhausen - ein Ort der Einkehr
Rechtzeitig zum 150jährigen Jubiläum der Dominikanerinnen des Klosters in Wettenhausen ist jetzt ein eindrucksvoller Bildband erschienen. Allein schon wegen der fotografischen und künstlerischen Qualität wäre er hervorzuheben. Dass das schöne Buch aber auf unsere Startseite kommt, hat auch andere Gründe. Die beiden Fotografen Verena Müller und Manfred Gaida wohnen in Langenau und haben durch mich das bayrische Kloster lieben gelernt. Als Buchhändler bin ich natürlich glücklich, mit meinen Bildinterpretationen einen kleinen Teil zum Gelingen des Buches beigetragen zu haben. Bewegend und authentisch sind die Lebensgeschichten der Schwestern, deren Texte das Fotobuch bereichern. Das Kloster in Wettenhausen - wahrlich ein Ort der Einkehr - der aus der Zeit gefallen zu sein scheint und um seine Zukunft bangt. Sie können hier meine Rede zur Vernissage anlässlich der Ausstellung der Bilder im Schulmuseum Ichenhausen nachlesen.


Verena Müller und Manfred Gaida
„Orte der Einkehr“

Fotobildband
144 Seiten mit 104 Fotos
Wasmuth Verlag
29,80 Euro

Leipziger Buchmesse 2015
Wenn Leipzig seine Messe Tore für die Bücher öffnet, strömen die Leser. Sie tun dies aus gutem Grunde. Diese Buchmesse kümmert sich weniger um das Business der Verlage und Buchhändler, sondern viel mehr um die Förderung des Lesens. Sie ist gleichzeitig ein Fest der Bücher und eine Denkfabrik für alle, die über ihren Tellerrand schauen wollen. Großer Andrang herrschte vor dem Blauen Sofa des ZDF auf dem die Autoren mit ihren neuen Büchern im Halbstundentakt zu Wort kamen. Nicht nur im „Café Europa“ fanden Diskussionen mit verschiedenen Podien statt. In diesem Jahr standen anlässlich eines Jubiläums die deutsch-israelischen Beziehungen im Mittelpunkt. Wie jedes Jahr informierte die Messe mit zahlreichen Veranstaltungen über Osteuropa. Dabei konnte das interessierte Publikum deutlich merken, wie die Literatur – das Buch – noch immer das Leitmedium im gesellschaftspolitischen Diskurs ist. Das Motto „Leipzig liest“ kommt nicht von ungefähr, denn wenn die Messe Tore längst schon geschlossen haben, können die Besucher in der Stadt in Kultureinrichtungen, in Kneipen und an den ungewöhnlichsten Orten bis tief in die Nacht Autoren und Literatur hautnah erleben.

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